Tipps für die Füße

Folgende Tipps helfen, das Risiko eines diabetischen Fußes zu verringern:

 

 

  • Waschen Sie Ihre Füße täglich mit einer milden Seife. Fußbäder mit einer Temperatur von 37 bis 38 °C dürfen nicht länger als drei bis fünf Minuten dauern. Sonst können Keime in das aufgeweichte Gewebe eindringen. Diabetiker mit einer Neuropathie haben oft ein eingeschränktes Temperaturempfinden. Benutzen Sie ein Badethermometer, um
  •  Hautverbrennungen durch zu heißes Wasser zu vermeiden.
  • Cremen Sie trockene Haut an den Füßen ein, um Risse zu vermeiden; lassen Sie dabei die Zehenzwischenräume aus.
  • Wählen Sie Strümpfe mit einem hohem Baumwollanteil und ohne Nähte, die drücken könnten.
  • Verwenden Sie keine Hühneraugenpflaster und Salben, da diese ätzende Stoffe enthalten können. Lassen Sie Schwielen, Hühneraugen und verdickte Nägel von einem Podologen behandeln.
  • Lassen Sie sich von einem Podologen beraten, wie Sie Ihre Füße zuhause pflegen sollten. Er kann Sie auch auf mögliche Fehler aufmerksam machen. So lassen sich viele Komplikation vermeiden.
  • Ziehen Sie individuell angepasstes Schuhwerk an, am besten nach Beratung durch einen Orthopädie-Schuhmeister; laufen Sie neue Schuhe langsam ein.
  • Wenn Sie unter einer Neuropathie leiden: Laufen Sie nicht barfuß und verwenden Sie für Ihre Füße keine Kühlakkus, Heizkissen oder Wärmflaschen. Wenn Sie unter einer pAVK leiden, lassen Sie sich beraten und polstern Sie eventuell die Fersen und Knöchel, wenn Sie im Bett liegen.

 

Quellen: Die Continentale

Dr. med. Nina Buschek